WICHTIG!

Bitte vor Besuch der Praxis lesen!!!

Seit dem 24.11.2021 gibt es ein neues Infektionsschutzgesetz IfSG §28b.

Zutritt von Besuchern (ausgenommen sind zwingend erforderliche Begleitpersonen des/der Patient/innen) nur mit 3G-Regel möglich!

Patient/innen benötigen KEINE Nachweispflicht, unabhängig davon ob geimpft/genesen/getestet!

Wir bitten dennoch um eine kurze Auskunft bzgl. der 3G-Regel!

Vielen Dank
Dr. Ehmer & Dr. Posselt,
Prof. Ehmer & Dr. Neudeck

(Stand: 24.11.2021)

Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass diese Vorgaben nicht von der Praxis erstellt wurden, sondern uns vom Infektionsschutzgesetz IfSG §28bn.F. Sonderregelung für Einrichtungen im Gesundheitswesen vorgeschrieben werden.

Die erhobenen Daten werden nach sechs Monaten vernichtet!

OK
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FAQ Kieferorthopädie

Fragen und Antworten

Auf dieser Seite finden Sie Antworten auf Fragen, die uns von unseren Patientinnen und Patienten gelegentlich gestellt werden.

Wann sollte ich mit meinem Kind zum ersten Mal zum Kieferorthopäden?

In den meisten Fällen beginnt die Behandlung in der zweiten Phase der Wechselgebissperiode, das heißt, wenn die seitlichen Milchzähne wechseln. Das ist bei Mädchen in einem Alter von ca. 9-12 Jahren, bei Jungen in einem Alter von 10-14 Jahren der Fall.

Grundsätzlich gilt aber, eher einmal zu früh vorstellen, als zu spät, dann kann der individuell sehr unterschiedliche Zeitpunkt für den Behandlungsbeginn genau festgelegt werden.

Was ist eine Frühbehandlung?

Bei manchen Kindern ist eine kurze kieferorthopädische Behandlung auch schon in einem Alter von 6-9 Jahren nötig. Das gilt besonders für Kreuzbisse, lutschoffene Bisse oder sehr große Stufen zwischen Ober- und Unterkiefer. Diese Anomalien werden oft durch den behandelnden Zahnarzt entdeckt, der Sie dann frühzeitig mit Ihrem Kind zum Kieferorthopäden überweist.

Welche Unterlagen benötigt der Kieferorthopäde für die Planung?

Für eine individuelle und genaue Behandlungsplanung werden verschiedene Unterlagen benötigt. Ein Situationsmodell der Zähne aus Gips dient zur Vermessung des Platzbedarfs. Eine Röntgenübersichtsaufnahme zeigt die Zahnanlagen, fehlende Zähne, Karies, Wurzelfüllungen, Zahnverlagerungen usw.Das seitliche Röntgenbild dient zur Bestimmung des Wachstumsmusters, zur Profilanalyse und zur Bestimmung der Lagebeziehung der beiden Kiefer zueinander. Profil- und Enface-Fotos zeigen Gesichtsasymmetrien. In seltenen Fällen wird eine Röntgenaufnahme der Hand angefertigt, um eine Größenbestimmung durchzuführen und das Restwachstum ermitteln zu können.

Bezahlt die Krankenkasse die Behandlung?

Die neuen Richtlinien sind die kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG).

Die Anomalie wird genau vermessen und in eine Tabelle eingestuft. Liegt ein Bedarfsgrad 1-2 vor, bezahlt die Krankenkasse nicht, bei Bedarfsgrad 3-5 übernimmt die Krankenkasse die Kosten.

Sollte die Behandlung von der Krankenkasse übernommen werden, muss der Versicherte zunächst einen Eigenanteil von 20 % (beim zweiten Kind 10 %) selber tragen. Nach planmäßigem Abschluss und guter Mitarbeit des Patienten wird dieser Eigenanteil nach der Behandlung zurückerstattet.

Was passiert, wenn die Krankenkasse die Behandlung nicht übernimmt?

Dann sind die Gesamtkosten der Behandlung privat zu tragen. Sie erhalten von Ihrem Kieferorthopäden einen Privatplan mit Positionen der GOZ (Gebührenordnung für Zahnärzte). Über die Gesamthöhe der Kosten informiert Sie Ihr Kieferorthopäde, sie sind je nach Behandlungsdauer, Schwierigkeit und Behandlungsgerät unterschiedlich hoch.

Ist es normal, dass die Zähne am Anfang wehtun?

Zähne können sich nur durch den Kieferknochen bewegen, wenn auf der einen Seite der Zahnwurzel Knochen abgebaut und auf der anderen Seite Knochen neu angebaut wird. Fängt diese Zahnbewegung an, ist das in den meisten Fällen mit Überempfindlichkeit verbunden. Die Zähne reagieren dann sensibel auf den auftretenden Druck. Diese Empfindlichkeiten sollten aber spätestens 3-7 Tage nach Behandlungsbeginn wieder verschwunden sein.

Wie kann ich meine herausnehmbare Klammer am besten pflegen?

Am besten geht es mit einer zusätzlichen Zahnbürste und Zahncreme. Einfach ein paar Minuten gründlich die Klammer abbürsten und unter fließendem Wasser abspülen.

Unterstützend können Tabs für Zahnklammern verwendet werden.

Wie kann ich meine feste Klammer am besten pflegen?

Zuerst empfiehlt sich, die Zähne mit einer normalen Zahnbürste zu reinigen (mittelhart). Danach sollte mit einer speziellen zweireihigen Bürste noch mal nachgeputzt werden. Wird diese Bürste etwas schräger angesetzt, kommt man damit gut hinter den Bogen und an den Bracketrand. Weiterhin empfehlen wir, die Zähne 1-2 mal im Jahr professionell fluoridieren zu lassen, um die Widerstandskraft zu erhöhen.

Elektrische Zahnbürsten können auch mit Brackets verwendet werden, eine richtige Putztechnik muss dabei allerdings ebenfalls angewendet werden.